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Am 28. August habe ich die Zulassung zur 1. Biennale Hamburg erhalten. Mein Bild „Werftindustrie bei Lauenburg an der Elbe“ kann vom 15. November 2012 bis 11. Februar 2013 in der Galerie Kunststätte am Michel, Hamburg, besichtigt werden.

Künstler aus der ganzen Welt sind wurden eingeladen, sich mit einem Kunstwerk zum vorgegebenen Thema „Umwelt im Ökologiediskurs - RUND UM DIE ELBE“ für die I. Int. Biennale Hamburg zu bewerben.Zugelassen waren nur Arbeiten bis maximal 100 cm Breite und 120 cm Höhe, in den Techniken: Öl, Acryl, Aquarell, Gouache, Tempera und Zeichnungen.

Die von der Jury festgelegten Finalisten werden vom 16. Februar bis 01. März 2013 in einer gesonderten Ausstellung in einer öffentlichen Einrichtung präsentiert.

Ein hochkarätiges Jurygremium kürt den Preisträger mit dem BIENNALE HAMBURG FÖRDERPREIS, der mit 2.500,00 Euro dotiert ist.

Zu meinem Bild:

An keinem anderen Punkt der Elbe auf deutscher Seite zeigt sich der Eingriff des Menschen – aber auch der Wandel der Natur - so intensiv und drastisch wie in Lauenburg, wo die Elbe zwei deutsche Staaten geteilt hat. Die starke Umwelt­verschmutzung bis zur Grenzöffnung fand hier an der Grenze den Weg nach Hamburg.
Die Hitzler Werft in Lauenburg, rund 50 km östlich der Hansestadt an der Elbe gelegen, zählt zu den wenigen deutschen Werftbetrieben, die gleich mit dem Stahl­schiffbau angefangen haben. Sie ist zugleich Mittelpunkt des Werkes und sticht wie eine Akropolis umringt von Rost und Öl hervor (symbolisiert durch die raue gespachtelte Oberfläche, die Rosttöne und den braunen Öl-Spraylack der sich auffällig durch den Hintergrund des abstrakten Werkes zieht). Und doch ist die große Schiffbauhalle der Werft nur ein Bauwerk, das die Verschmutzung nicht verhindern konnte und Zeuge war, wie die Natur immer mehr verschmutzte.
Die Kreuze im Elbwasser symbolisieren nicht nur die Menschen, die hier auf dem Weg in die vermeintliche Freiheit starben sondern auch die Flora und Fauna, die der Ver­schmutzung zum Opfer fielen; jedoch der Zeit getrotzt haben wie die Geschichte selbst. Ein blutroter Himmel fragt sich, ob er lacht oder weint.
Die Geschichte weiß, dass der Mensch nach der Grenzöffnung bewusst seinen Teil dazu beigetragen hat, dass die Elbe wieder sauber geworden ist. Heute leben in der Elbe bei Lauenburg wieder Fische.

 

Werftindustrie
 
Werftindustrie
Schiffbauhalle
Akropolis
Auszug aus dem
Werk.

Schiffbauhalle
Hitzler Werft
bei Lauenburg.

Akropolis in
Athen.

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Werftindustrie bei Lauenburg an der Elbe
Öl, Acryl und Spachtel auf Leinwand, 100 cm x 100 cm, 2013
1.200,00 €

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